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Ushuaia – die südlichste Stadt der Welt

Ushuaia – die südlichste Stadt Argentiniens, die südlichste Stadt der Welt.

Darauf sind die Argentinier besonders stolz. Ushuaia ist die argentinische Hauptstadt von Feuerland. Und wo man hinschaut, steht es an den Schaufenstern. Aus der südlichsten Stadt der Welt kann man einfach alles machen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und so gibt es Souvenirs in jeder Form – meist Pinguine, Guanakos, Robben aus Holz, Plüsch, Wolle .. Tassen, Teller, Bücher, natürlich Postkarten, Kühlschrankmagnete .. überall thront die Aufschrift „fin del mundo“. Man kann im Restaurant „fin del mundo“ essen, im Hostel „fin del mundo“ schlafen, das Postamt „fin del mundo“ besuchen usw. usw. Wobei das mit dem Postamt eine Touri- Verarsche ist, weil es auf Kap Hoorn – das noch wesentlich südlicher liegt – auch ein Postamt gibt. Aber das wissen die wenigsten und die meisten schaffen es „nur“ bis Ushuaia. Jedoch haben auch wir uns von dort keine Postkarte geschickt und uns keinen Stempel in den Reisepass drücken lassen – so wie es alle tun. Auf so Tourizeugs stehen wir nicht 😉  Aus diesem Grund haben wir auch in Ushuaia, was doch sehr touristisch ist, den Hintergrund oder besser gesagt die Vergangenheit des Ganzen gesucht .. und gefunden:

Alles begann mit einem Gefängnis. Dieses wurde 1902 erbaut und damit fing die Stadtentwicklung erst an. Man muss sich dazu vorstellen, dass die nächste größere Menschenansammlung ca. 200 km Richtung Norden liegt. Dazwischen? Nichts! Wieso sollte man sich also soweit ab der Zivilisation, bei diesem rauen Klima niederlassen?! Aber dort ein Gefängnis zu errichten, schien eine gute Idee, wo es doch nichts gibt .. Das Gefängnis wurde 1947 geschlossen und ist jetzt als sehr gutes Museum zu besichtigen. Klar, dass wir dort einen halben Tag verbracht haben!

Außerdem liegt Ushuaia traumhaft am Beagle-Kanal. Man blickt auf das Wasser des rauen Beagle-Kanals, den Hafen mit seinen Fischerbooten, Kreuzfahrtschiffen, riesen Frachtern und hier und da einem Segelboot. Dazu gibt es natürlich schreiende Möven und diverse andere Seevögel. Die andere Seite der Stadt grenzt direkt an schneebedeckte Bergspitzen. Wenn man durch die Straßen schlendert, erkennt man immer noch den typischen patagonischen Charme. Die kleinen kunterbunten Häuschen, die sich vogelwild aneinanderreihen und den Anschein machen, beim nächsten Sturm zusammenzubrechen. Dazu muss man sich allerdings etwas aus dem Zentrum herausbewegen. Im Zentrum und auch im Hafen entstehen viele neue und zum Teil auch viel zu große Häuser, die der ganzen Stadt ein anderes Bild geben. Schade.

 

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By Janine on März 7, 2013

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