Quetzaltenango – oder einfach Xela

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Quetzaltenango ist die zweitgrößte Stadt Guatemalas und liegt auf ca. 2.250 Meter Höhe. Da diesen Namen kein Tourist aussprechen kann und die Einheimisch zu faul sind ihn auszusprechen wird die Stadt einfach und überall nur Xela genannt – sogar in manchen Landkarten. Typisch Mittelamerika!

Für uns ist Quetzaltenango ein ganz besonderer und der bisher längste Stopp unserer Reise. Hier versuchen wir der spanischen Sprache und dem Leben der guatemaltekischen Einheimischen ein Stück näher zu kommen.

Wir genießen Sprachunterricht. 5 Tage á 5 Stunden .. Einzelunterricht! Das heißt wir haben jeweils eine „Majestro“ – wie sich die Spanischlehrer/innen hier nennen. Ganz schön anstrengend! Nach 3 Monaten Aussteigerdasein plötzlich wieder Disziplin zu zeigen, still zu sitzen und den Kopf zu benutzen. Aber mit viel Spaß bringen die beiden uns die spanische Sprache tatsächlich ein Stück näher. Sogar die Hausaufgaben erledigen wir am Nachmittag! DAS haben wir in Deutschland nie geschafft 😉 Continue Reading

Lago Atitlan – versteckte Schönheit

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Der Lago Atitlan liegt in einem Krater, der durch die Explosion eines sehr großen Vulkans entstanden ist. Im Laufe der Zeit ist der Wasserpegel angestiegen, da das Tal keinen natürlichen Abfluss hat. Heute ist der riesige See von drei Vulkanen umgeben. Das allein macht das Fleckchen Erde interessant für uns. Als wir ankommen macht uns jedoch die Regenzeit einen Strich durch die Rechnung – besser gesagt durch die Aussicht. Aber das es mir gesundheitlich weiterhin nicht ganz so gut geht, verbringen wir hier vier Tage in einem hübschen  kleinen Hotel mit Seeblick und lassen einfach die Seele – und auch den Körper – baumeln.

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Antigua – alte Hauptstadt

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Antigua ist Guatemalas alte Hauptstadt. Diese wunderschöne Kolonialstadt wurde im Jahr 1773 von einem schweren Erdbeben vollkommen zerstört. Aus diesem Grund verlegte man die Hauptstadt Guatemalas in das 45 Kilometer entfernte Guatemala City.

In Antigua angekommen wird schnell klar, diese Stadt ist ein Fest für alle Sinne. Nachdem wir ein paar Tage im Dschungel „gefangen“ waren und hier durch die gepflegten Straßen streifen, steht fest .. das ist ein Stück Paradies! Vielleicht schwer nachzufühlen aber hier gibt es plötzlich wieder alles. Den Cappuccino auf der Speisekarte, das französische Baguette mit Marmelade im Frühstücksrestaurant, die Kartoffelsuppe und das Steak am Abend, Läden mit vier Wänden und nicht nur ein Straßenstand, Zimmer mit gemauerten Wänden ohne Urwaldgeräusche, sogar ein Nachtleben hat Antigua für die Touristenszene entwickelt. Ein Stück Paradies denn diese Dinge sind in Guatemala ganz und gar nicht üblich und umso mehr vermisst. Continue Reading

Semuc Champey – smaragdgrüne Lagunen im tiefen Regenwald

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Nach unserer doch recht erschreckenden Busfahrt nach Flores entscheiden wir uns für die Fahrt nach Semuc Champey für ein doch recht teures Touristenschuttle. Die Word- Rechtschreibhilfe macht aus diesem Wort eine Touristenschüttle .. was den Tatsachen auch viel näher kommt – das wissen wir aber beim buchen noch nicht!

Im Hotel hängen die Verbindungen von Flores aus u.a. Semuc Champey 8 Stunden .. Anfangs denken wir es handelt sich um einen Ganztagesausflug, also Hinfahrt, Aufenthalt und Rückfahrt. Nachdem wir uns erkundigen werden wir auf den guatemaltekischen Boden der Tatsachen zurückgeholt. DAS ist nur die Hinfahrt!! Oh man!! Dann gleich zweimal ein komfortables Touristenschuttle und bitte kein Chickenbus, denn das überlebe ich nicht nochmal!! Continue Reading

Flores – Tikal, der Geist des Herrschers Jaguar

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Die Busfahrt von Rio Dulce nach Flores in einem der bereits bekannten Chickenbusse dauert laut Reiseführer ca. 4 Stunden, es sind 208 Kilometer hinein in Guatemalas Dschungel. Die Busse fahren mitten in der Stadt ab – alle 15 Minuten. Der Bus in den man uns bittet oder besser gesagt stopft, ist voll. Kein Sitzplatz in Sicht. Beim Ticketkauf können wir uns nicht vorstellen, dass wir in dem Bus noch Platz finden, aber klar, das geht!!

Wir fahren los, stehend, eingequetscht zwischen vielen stehenden Guatemalteken. Es ist heiß an diesem Tag – ca. 30 Grad, der Bus innen gleicht einer Saune. Natürlich gibt es keine Klimaanlage, nur ein paar offene Fensterschlitze. Wir schwitzen, aber das soll in den nächsten Stunden unser geringstes Problem sein.

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El Paraiso – paradisisch heiß ..

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Nach unserer Besichtigung der Festung El Castillo beschließen wir eine Nacht am Lago Izabal zu verbringen. Der See ist riesig ca. 48 Kilometer lang und ca. 20 Kilometer breit und wirklich sauber. Das dunkelblaue Wasser und der sandartige dunkle Strand lädt zum länger bleiben ein.

Nach einer schweißtreibenden „Wanderung“ mit Gepäck ca. 15 Minuten ins Zentrum von Rio Dulce Town erwischen wir einen lokalen Bus Richtung El Paraiso. Er fährt zwar nicht direkt dorthin, verspricht uns aber dort rauszuwerfen. Perfekt!

Es ist ein kleiner Minibus mit ca. 12 Plätzen. Immerwieder wird gepackt und gestappelt, sowohl das Gepäck auf dem Dach als auch die Mitfahrenden im Bus. Ein paar Mal sollen wir die Plätze wechseln bis endlich alles drin ist. Es ist wirklich heiß – im Businneren noch heißer. Jeder, der hier drin hockt, wünscht sich nur eins: Fahr endlich los! Aber es ist lustig 🙂 Am Ende befinden sich im Bus ca. 10 Kinder von 2 Monaten bis vielleicht 12 Jahren und ca. 15 Erwachsene. Die Mischung wechselt natürlich nach jeden Busstopp. Continue Reading

Livingston – Rio Dulce

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Guatemala – ein neues Land. Neue Eindrücke, neue Gesichter .. wir haben soviel Gutes über Guatemala gehört, dass wir richtig gespannt sind auf das was uns erwartet. Auf das was wir hier erleben werden. Auf die Menschen. Auf die Kinder. Auf die Natur und die Tiere. Auf die großen Städte und die kleinen Dörfer. Auf jeden Eselskarren 😀 Continue Reading

Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary

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Nachdem wir die Strände und Inseln von Belize und vor allem die Ruhe genossen haben, zieht es uns wieder hin zum nächsten Abenteuer. Wir blättern im Reiseführer hin und her .. irgendwas Aufregendes muss Belize doch zu bieten haben?!

Und tatsächlich! Ein Jaguar- Nationalpark. Da liest sich doch aufregend genug. Genauer gesagt das Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary.

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Placencia – Karibik!!

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Da wir auf Caye Caulker nicht den Karibikstrand, wie erträumt gefunden haben, suchen wir weiter. Es muss hier Karibik geben .. wir geben nicht auf! Angeblich müssen wir weiter runter Richtung Süden .. dort gibt es die wahre Karibik. Also gut! Mit dem Boot zurück nach Belize City. Das funktioniert wirklich schnell und problemlos in nicht mal einer Stunde. In Belize City machen wir uns, wie es Backpacker so tun, zu Fuß auf vom Wassertaxistand zum Busterminal. Bevor wir starten werden wir von einer Horde Taxifahrern förmlich überfallen. Wir können doch schließlich diese unglaubliche Strecke von ca. 750 Metern nicht laufen! Doch können wir ..

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Caye Caulker – Karibik??

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Mit dem Bus geht’s 20 Kilometer hinter Chetumal (Mexiko) über die Grenze nach Belize. Obwohl wir in Mexiko losfahren landen wir in einem der mittelamerikanischen „Chickenbusse“. Die gab es in Mexiko nicht – mal wieder ein neues Erlebnis. Die Chickenbusse (übersetzt: Hühnerbus) sind große alte amerikanische Schulbusse mit durchgesessenen meist zerflederten Ledersitzbänken. Mit den bequemen mexikanischen Bussen nicht vergleichbar! Auf den ersten Blick ganz gemütlich. Jedoch kann man seinen Kopf nicht anlehnen, also auch nicht schlafen und wehe der Bus wird ohne Klimaanlage bei 38 Grad voll!! Dass die Busse hier immer brechend voll sind werden wir in den nächsten Wochen noch lernen.

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